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Aktuelles

13.06.2026
Pressemitteilung: SPD gegen Gebührenerhöhung im Hau-Ruck-Verfahren

Neu-Anspach, 13.06.2026

„Die SPD steht fest an der Seite der Eltern. Bildung darf nicht vom Geldbeutel abhängig sein“, betont der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr. Kevin Kulp im Nachgang der letzten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Für Wirbel sorgte der seitens der Verwaltung eingebrachte Vorschlag, die monatlichen Entgelte in den schulischen Betreuungszentren im Rahmen des Paktes für den Ganztag um bis zu 47 % zu erhöhen. Ein eilig vom Bürgermeister eingebrachter Kompromissvorschlag, die geplante Erhöhung zu halbieren, lehnte die SPD zusammen mit der FDP ebenfalls ab. Alle anderen Parteien stimmten zu.

Zur Begründung nannte die SPD insbesondere die Intransparenz der vorgelegten Gebührenkalkulati-on. Das änderte sich auch nicht mit dem neuen Vorschlag des Bürgermeisters.

„Das gesamte Vorgehen des Bürgermeisters ist durchaus obskur. Erst Hochrechnungen auf Basis von Vorjahreskosten, dann binnen Stunden neue, mit dem Landrat ausgehandelte Beträge – ich habe es dem Bürgermeister deutlich gesagt: Diese Zahlen kommen aus der Lottokiste. Auf einer solchen Grundlage beschließt man keine Belastungen für hunderte Familien“, erklärt Kulp. Bis heute fehle jede transparente Abrechnung der tatsächlichen Kosten – und jede Planungssicherheit für die Eltern.
„Es kann nicht sein, dass Eltern und Stadtverordnete im Hauruck-Verfahren mit neuen Vorschlägen zu derart drastischen Maßnahmen konfrontiert werden“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jonas Heiberg. „Diese Art der Kommunikation sorgt zurecht für Verunsicherung bei den Eltern. Neu-Anspach vermarktet sich als ‚Junge Stadt im Grünen‘ – dann dürfen junge Familien, gerade mit kleinen und mittleren Einkommen, nicht zur Stellschraube zum Stopfen von Haushaltslöchern gemacht werden.“

Die SPD fordert weiterhin vollständige Transparenz über die tatsächlichen Abrechnungen sowie eine planbare jährliche Anpassung der Entgelte analog zur Praxis bei den Kitas. Abschließend betont Kulp: „Besonders erschwerend kommt hinzu, dass die Eltern für das kommende Halbjahr bereits mit den alten Gebührensätzen gerechnet und auch die Schulen entsprechend agiert haben. Diese Hau-Ruck-Maßnahme zerstört Vertrauen in Verwaltungshandeln und stellt finanziell ohnehin schon stark belas-tete Eltern vor kaum zu lösende Herausforderungen.“ Die Fraktion wird sich in der Stadtverordne-tenversammlung am 25. Juni entsprechend positionieren.

13.04.2026
SPD nominiert Sandra Zunke als Stadtverordnetenvorsteherin

Neu-Anspach, 13.04.2026

Die SPD-Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung Neu-Anspach schlägt zur konstituierenden Sitzung am 16. April Sandra Zunke als Kandidatin für das Amt der Stadtverordnetenvorsteherin vor.

Mit dieser Nominierung unterstreicht die SPD ihr Engagement, Verantwortung für die politische Zukunft der Stadt zu übernehmen. Nach deutlichen Zugewinnen bei der vergangenen Kommunalwahl sieht sich die Fraktion gestärkt, zentrale Positionen aus eigener Kraft zu besetzen.

Der Fraktionsvorsitzende Dr. Kevin Kulp begründet den Wahlvorschlag folgendermaßen: „Sandra Zunke bringt genau das mit, was es für diese Aufgabe braucht: Erfahrung, ein gutes Gespür für Menschen und die Fähigkeit, unterschiedliche Positionen zusammenzubringen. Sie hört zu, sie vermittelt und sie behält auch in schwierigen Situationen den Überblick.“

Sandra Zunke ist seit den frühen 2000er Jahren Mitglied der Stadtverordnetenversammlung und war über viele Jahre hinweg stellvertretende Stadtverordnetenvorsteherin. Sie ist in Neu-Anspach tief verwurzelt und genießt fraktionsübergreifend Anerkennung für ihre sachliche und ausgleichende Art.

Für die SPD ist die Nominierung auch Ausdruck für die dringend notwendigen Veränderungen in der Stadtpolitik, für die sie im Wahlkampf geworben hat. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jonas Heiberg betont: „Wir sind mit dem Anspruch angetreten, Neu-Anspach neu zu denken. Dazu gehört für uns auch ein Politikstil, der von Respekt, Fairness und Miteinander geprägt ist. Sandra Zunke verkörpert genau diese Werte: sie verbindet Menschen und schafft Vertrauen.“

Die SPD ist überzeugt, dass Sandra Zunke mit ihrer Erfahrung, ihrer Integrationskraft und ihrem klaren Blick für das Gemeinwohl die Stadtverordnetenversammlung souverän und im Sinne aller Fraktionen führen kann.

03.04.2026
SPD-Fraktion neu aufgestellt – Signal für progressive Politik

Neu-Anspach, 29.03.2026
Die SPD-Fraktion in der Neu-Anspacher Stadtverordnetenversammlung hat sich am 26. März 2026 neu konstituiert wie der SPD-Parteivorsitzende Dr. Kevin Kulp berichtet, der zu der Sitzung eingeladen hat. Kulp selbst wurde sodann durch ein einstimmiges Votum der Fraktionsmitglieder als Fraktionschef bestätigt – ein Amt, das er bereits seit 2021 innehat. Ebenso einstimmig gewählt wurden als stellvertretender Fraktionsvorsitzender Jonas Heiberg und als Parlamentarische Geschäftsführerin Sandra Zunke.
Ein junges Team
Insgesamt tritt die SPD deutlich verjüngt und vor allem mit einem neuen Team für die kommende Wahlperiode an. So haben sechs Mitglieder der vorherigen Fraktion nicht angehört und fünf der neun Fraktionsmitglieder sind sogar neu in der Kommunalpolitik,. Neben Kulp, Heiberg und Zunke gehören der Fraktion Nicole Komma, Annika-Thimme-Frowerk, Jan Schulze, Christian Persch, Andrea Schoepski und Thomas Pauli an. Für den Magistrat nominiert die SPD hingegen die altbewährten Kräfte Dr. Jürgen Goebel und Gabriele Schubert.
Vorwärts mit hoher Motivation
Alle 9 Fraktionsmitglieder gehen motiviert ans Werk, immerhin konnten durch den Wahlerfolg der Neu-Anspacher SPD zwei Mandate im Vergleich zur letzten Wahlperiode hinzugewonnen werden. Auch hier hält Kulp eine Statistik bereit: „Neu-Anspach gehört zu den 100 Gemeinden in ganz Hessen, in denen die SPD bei der Kommunalwahl überhaupt zulegen konnte. Bei Betrachtung dieser Gemeinden liegt die SPD Neu-Anspach bei den höchsten Zugewinnen der SPD hessenweit auf Platz 13, blickt man nur auf die Städte mit mehr als 10.000 Einwohnern, sind die Neu-Anspacher der fünfterfolgreichste Ortsverein. Überhaupt ist es das erste Mal seit 1989, dass die SPD Neu-Anspach über dem hessischen Durchschnitt der Landespartei liegt.“
Diesen Rückenwind durch die Wähler nimmt die neue Fraktion mit in die kommenden fünf Jahre und wird daran arbeiten, progressive Politik durchzusetzen – ganz getreu dem Wahlmotto der Neu-Anspacher Genossen: Neu denken, Neu-Anspach!

20.02.2026
Rechtsextreme Schmierereien an SPD-Wahlplakaten – Anzeige erstattet

Mehrere Wahlplakate der SPD in Neu-Anspach sind in den vergangenen Tagen mit Hakenkreuzen
und sogenannten SS-Runen beschmiert worden. Betroffen sind auch Plakate von Grünen und FDP.
Die SPD verurteilt diese rechtsextremen Schmierereien entschieden. Die Polizei wurde einge-
schaltet und Anzeige erstattet.
„Die Verwendung nationalsozialistischer Symbole ist strafbar und steht für eine Ideologie, die mit
unseren demokratischen Grundwerten unvereinbar ist“, erklärt der Vorsitzende Dr. Kevin Kulp.
„Solche Taten sind ein Angriff auf unsere demokratische Kultur insgesamt. Hierbei handelt es sich
um eine gezielte Provokation aus dem rechtsextremistischen Spektrum.“
Die stellvertretende Vorsitzende Rebecca Wismeg-Kammerlander betont: „Gerade im Kommu-
nalwahlkampf engagieren sich viele Menschen ehrenamtlich für ihre Überzeugungen und für un-
sere Stadt. Dieses Engagement verdient Respekt. Politische Auseinandersetzungen müssen mit
Argumenten geführt werden – nicht mit Hass.“
Die SPD werde sich durch die Vorfälle nicht einschüchtern lassen. „Unsere Antwort auf Extre-
mismus ist eine klare Haltung für Demokratie, Solidarität und sozialen Zusammenhalt“, so Dr.
Kulp weiter. „Wir stehen für eine offene und vielfältige Stadtgesellschaft.“
Mit Blick auf die Kommunalwahl am 15. März ruft die SPD zur Wahlbeteiligung auf: „Demokratie
lebt vom Mitmachen“, sagt Wismeg-Kammerlander. „Wir ermutigen alle Bürgerinnen und Bürger,
ihr Wahlrecht wahrzunehmen und ein starkes Zeichen für demokratische Werte zu setzen.“

19.01.2026
SPD Neu-Anspach warnt vor Risiken der Planungen im Wenzenholz

Die Diskussionen um die geplante Entwicklung des Gebiets Wenzenholz – zuletzt durch den BUND -– zeigen, dass die geäußerten Bedenken ernst genommen werden müssen. Die SPD Neu-Anspach hat deshalb in der Stadtverordnetenversammlung die weitere Verfolgung des Vorhabens nicht mitgetragen und von Anfang an auf erhebliche Risiken hingewiesen.

Im Mittelpunkt der Kritik steht aus Sicht der SPD insbesondere die zunehmende Hochwassergefahr für den Stadtteil Westerfeld. Dieser Bereich von Anspach ist bereits in der Vergangenheit mehrfach von Hochwasserereignissen betroffen gewesen. Die geplante Bebauung in Hanglage sowie die damit verbundene Flächenversiegelung könnten den Oberflächenabfluss bei Starkregen deutlich verstärken und bestehende Risiken weiter erhöhen.

„Wer Flächen in dieser Topografie bebaut, muss sich sehr genau mit den Folgen für tieferliegende Wohngebiete auseinandersetzen“, erklärt Dr. Kevin Kulp, Fraktionsvorsitzender der SPD Neu-Anspach. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Starkregenereignisse zunehmen. Eine zusätzliche Belastung für Westerfeld halten wir für nicht verantwortbar. Insbesondere bei einem Höhenunterschied von knapp 20 Metern wäre ein Stauraumkanal als massiver Eingriff in Natur und Landschaft erforderlich.“

Neben dem Hochwasserschutz sieht die SPD auch erhebliche naturschutzfachliche Bedenken. Die betroffenen Flächen erfüllen wichtige Funktionen für Klima, Boden und Artenvielfalt. Vorgesehene Ausgleichsmaßnahmen können den Verlust von gewachsenen Strukturen und Lebensräumen aus Sicht der SPD nur unzureichend kompensieren – zumal solche Maßnahmen häufig erst langfristig wirken, während die Eingriffe dauerhaft sind.

Besondere Sorge bereitet der SPD zudem die langfristige Trinkwasserversorgung, vor allem mit Blick auf das neben dem Gewerbegebiet zusätzlich angedachte Wohngebiet, das in seiner Dimension der Größe eines ganzen Stadtteils entspräche. Eine solche Entwicklung würde den Wasserbedarf der Stadt deutlich erhöhen und wirft grundlegende Fragen zur nachhaltigen Versorgung auf.

„Wenn über neue Wohngebiete in dieser Größenordnung nachgedacht wird, muss von Anfang an klar sein, wie Trinkwasser langfristig gesichert werden soll – auch weil wir weniger Wasser bekommen werden“, betont Sandra Zunke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Neu-Anspach. „Diese Fragen sind bislang nicht ausreichend beantwortet.“

Grundsätzlich stellt die SPD Neu-Anspach die Frage, ob es noch zeitgemäß ist, weitere großflächige Areale zu versiegeln. „Wir brauchen eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Wohnraumbedarf und dem Schutz von Mensch und Umwelt“, so Zunke weiter.

Die SPD fordert daher, die vorgebrachten Bedenken umfassend und transparent zu prüfen, bevor weitere Schritte unternommen werden. Dazu gehören belastbare Aussagen zu Hochwasserschutz, Wasserhaushalt, Naturschutz und den langfristigen Folgen für die Stadt. „Unsere Zurückhaltung bei der bisherigen Entscheidung war bewusst gewählt“, fasst Dr. Kulp zusammen. „Sie ist Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere denen, die mögliche Folgen unmittelbar zu spüren bekämen.“

09.12.2025
„Mit wehenden Fahnen in den Untergang“

Nach der Haushaltsklausur des Haupt- und Finanzausschusses zeigt sich die SPD-Fraktion tief besorgt
über die finanzielle Entwicklung Neu-Anspachs. Mit den Stimmen von CDU, NBL und FWG-UBN wur-
de der Haushalt 2026 beschlossen – gegen die Stimmen von SPD und b-now bei Enthaltung der Grü-
nen.
(Update: In der Stadtverordnetenversammlung haben die Grünen zusammen mit SPD, b-now und
FDP gegen den Haushalt gestimmt.)
„Wir haben es mit einer Situation zu tun, in der schon heute feststeht, dass der Haushalt ab 2027
nicht mehr aus eigener Kraft ausgeglichen werden kann“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr.
Kevin Kulp. „Der Finanzhaushalt wird ab dann nicht mehr genehmigungsfähig sein. Trotzdem lehnt
die CDU jegliche strukturelle Veränderung ab. Das ist politisch unerklärlich.“
Die SPD hatte mehrere Anträge eingebracht, die eine sofortige und nachhaltige Entlastung erzeugt
hätten – darunter eine pauschale Minderausgabe von 1,5 Prozent, die Erstellung eines Haushaltssi-
cherungskonzepts, die Streichung der zusätzlichen Ranger-Stelle aus dem Haushalt 2025 sowie die
Überführung des Jugendhauses in städtische Trägerschaft mit einem klaren, bedarfsgerechten Kon-
zept. Alle Vorschläge wurden jedoch von der CDU-Mehrheit abgelehnt.
Ein Blick in die Finanzplanung der nächsten Jahre zeigt deutlich, wie dringend grundlegende Verände-
rungen nötig wären: Schon 2026 kann die Stadt ihren Haushalt nur noch ausgleichen, indem sie die
letzten Reserven aufbraucht. Ab 2027 fehlt dann schlicht das Geld, um alle laufenden Zahlungen zu
stemmen. Die Stadt könnte ihre Kredite nicht mehr vollständig aus eigener Kraft zurückzahlen und
wichtige Investitionen nicht mehr selbst finanzieren. Dazu kommt: Die Investitionen der vergangenen
Jahre führen jetzt zu höheren jährlichen Abschreibungen – das belastet den Haushalt zusätzlich und
verschärft die Lage weiter.
„Wir reden hier nicht über theoretische Risiken“, betont Kulp. „Die Verwaltung selbst schreibt
Schwarz auf Weiß, dass der Haushalt ab 2027 nicht mehr ausgeglichen sein wird. Wer das ignoriert,
handelt nicht im Sinne der Stadt.
Statt sich dieser Realität zu stellen, hat die CDU notwendige Konsolidierungsinstrumente konsequent
abgelehnt und versucht, Wahlgeschenke zu verteilen – in einem Jahr, das klar im Zeichen der Kom-
munalwahl am 15. März 2026 steht. „Wichtige und schwierige Entscheidungen werden schlicht ver-
tagt“, sagt Dr. Kulp. „Mit Blick auf die Wahl möchte man offenbar unangenehme Wahrheiten lieber
erst nach dem 15. März aussprechen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“
Die SPD kündigt an, die Haushaltsentwicklung weiterhin kritisch und konstruktiv zu begleiten. „Es
geht uns nicht ums Rechtbehalten“, stellt Dr. Kulp klar. „Uns geht es darum, dass Neu-Anspach hand-
lungsfähig bleibt. Ein Haushalt, der den finanziellen Kollaps ab 2027 vorzeichnet, braucht mutige
Entscheidungen – keine Schönfärberei. Wir laden alle Fraktionen ein, diesen Weg gemeinsam zu ge-
hen. Doch dazu muss man bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

20.10.2025
Programmworkshop zur Kommunalwahl 2026

Die Beteiligung an politischen Entscheidungen und am öffentlichen Leben, ist die Grundlage für eine lebendige und funktionierende Demokratie. Aus diesem Grund wird das Wahlprogramm der Neu-Anspacher SPD unter Mitwirkung möglichst vieler Wählerinnen und Wähler unserer Stadt entwickelt. Eine erster Schritt war der am 18.Oktober durchgeführte Workshop im Wanderheim am Steinchen. Dieser Workshop diente dazu, zusammen mit den von der Partei eingereichten Listenkandidaten Themen, Ideen und Anregungen zum Wahlprogramm der SPD einzuholen. Das Ziel war, ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu schaffen, wie sich Neu-Anspacherinnen und Neu-Anspacher die Zukunft ihrer Stadt vorstellen. Daraus wird im Verlauf der nächsten Monate ein Wahlprogramm entwickelt, in dem sich möglichst viele Menschen unserer Kommune wiederfinden können. „Einen so gut strukturierten, konzentrierten und effizienten Auftakt zur Entwicklung eines Wahlprogrammes habe ich bisher noch nicht erlebt“ war das einhellige Lob der Teilnehmer.

15.09.2025
Erfolgreicher Listenparteitag

Einstimmig hat die SPD Neu-Anspach auf ihrem Parteitag am 13. September die Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 verabschiedet.

Insgesamt 30 Kandidatinnen und Kandidaten – 15 Frauen und 15 Männer jeden Alters – stellen sich dann dem Votum der Wähler.

Wir freuen uns, mit Dr. Rebecca Wismeg-Kammerlander eine neue 2. Vorsitzende und mit Klaus Gerullis einen neuen Kassierer gefunden zu haben.

Wir freuen uns auf die kommenden Monate und einen fairen Wahlkampf! Weitere Infos folgen in Kürze!

Auf dem Bild die Kandidatinnen und Kandidaten der Plätze 1 bis 7 und die beiden neuen Vorstandsmitglieder.

Hintere Reihe von links nach rechts: Jan Schulze, Dr. Jonas Heiberg, Dr. Kevin Kulp, Klaus Gerullis und ChristianPersch

Vordere Reihe: Nicole Komma, Dr. Rebecca Wismeg-Kammerlander, Sandra Zunke und Annika Thimme-Frowerk

13.08.2025
Neu-Anspacher Wald – ein reiner Wirtschaftsfaktor, oder mehr?

So langsam wird es sich herumgesprochen haben, dass unser Wald, das Waldgebiet von Neu-Anspach, von der Eigenbeförsterung wieder zurück in die Hände von HessenForst wandert. Die aktuelle parlamentarische Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung hat diesen Beschluss gefasst, der zumindest für diese Legislaturperiode bindend und nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Um für zukünftige Entscheidungen rund um den Wald noch besser gerüstet zu sein, haben die Neu-Anspacher Sozialdemokraten nach entsprechender Expertise geschaut, die tragfähige Argumente sowohl gegen diese Entscheidung als auch dafür liefern kann.

Den Anfang machte am vergangenen Donnerstag ein Waldspaziergang mit der ausgebildeten Waldführerin Alexandra Eppenstein.

Auf einem lehrreichen und unterhaltsamen Rundgang auf der westlichen Seite des Stahlnhainer Grunds über den Oberen Hangweg und zurück über den Ursgrund konnte Alexandra Eppenstein den Teilnehmern sowohl den einzigen noch nahezu vollständig intakten Wald Neu-Anspachs zeigen, der noch nicht einmal 5% der gesamten Waldfläche unserer Stadt ausmacht, als auch Waldflächen, die durch intensive Bewirtschaftung in einem eher bedenkenswerten Zustand sind. An vielen Beispielen konnte die Waldführerin den Vorteil des ökologischen Ansatzes der Waldbewirtschaftung gegenüber dem ökonomischen zeigen. Den teilweise verheerenden Einfluss der rein wirtschaftlichen Nutzung des Waldes demonstrierte Frau Eppenstein an sogenannten Rückegassen, in denen Holzerntemaschinen, die Harvester, ihren effizienten Einsatz haben – effizient auf der einen Seite für den Ertrag und effizient auf der anderen Seite für die extreme Verdichtung des Waldbodens, auf dem nichts mehr wächst und in dem nichts mehr lebt, was man schön auf dem Bild sieht. Links, wo kein Fahrzeug gefahren ist, ist alles grün, der Fahrstreifen in der Mitte ist (fast) tot.

Der zweistündige Spaziergang brachte allen Teilnehmern soviel neues Wissen rund um den Wald, dass für die SPD Neu-Anspach die Notwendigkeit einer Vertiefung dieses Wissens und vor allem die Vermittlung in einer breiten Öffentlichkeit eine hohe Priorität besitzt. Unsere Wälder sind wichtige Klimaschützer, und die wollen wir uns und vor allem unseren Nachkommen erhalten.

Intensive Waldbewirtschaftung mit schwerem Gerät verdichtet den Waldboden und macht den jungen Pflanzen dasWachsen und Leben schwer.