Termine

24. Januar 2026, ab 9:30, Bürgerhaus, kleiner Saal
SortierterWinter-Basar rund ums Kind
18. Februar 2026, 18:00 Uhr, Wanderheim
Heringsessen
25. Februar 2026, 19:30 Uhr, Bürgerhaus, kleiner Saal
Die SPD in Neu-Anspach
28.Februar 2026, 9:00-12:00, Walter-Lübcke-Platz
Wahlkampfstand zur Kommunalwahl
7. März 2026, 9:00-12:00, Walter-Lübcke-Platz
Wahlkampfstand zur Kommunalwahl

Aktuelles

19.01.2026
SPD Neu-Anspach warnt vor Risiken der Planungen im Wenzenholz

Die Diskussionen um die geplante Entwicklung des Gebiets Wenzenholz – zuletzt durch den BUND -– zeigen, dass die geäußerten Bedenken ernst genommen werden müssen. Die SPD Neu-Anspach hat deshalb in der Stadtverordnetenversammlung die weitere Verfolgung des Vorhabens nicht mitgetragen und von Anfang an auf erhebliche Risiken hingewiesen.

Im Mittelpunkt der Kritik steht aus Sicht der SPD insbesondere die zunehmende Hochwassergefahr für den Stadtteil Westerfeld. Dieser Bereich von Anspach ist bereits in der Vergangenheit mehrfach von Hochwasserereignissen betroffen gewesen. Die geplante Bebauung in Hanglage sowie die damit verbundene Flächenversiegelung könnten den Oberflächenabfluss bei Starkregen deutlich verstärken und bestehende Risiken weiter erhöhen.

„Wer Flächen in dieser Topografie bebaut, muss sich sehr genau mit den Folgen für tieferliegende Wohngebiete auseinandersetzen“, erklärt Dr. Kevin Kulp, Fraktionsvorsitzender der SPD Neu-Anspach. „Die Erfahrungen der vergangenen Jahre zeigen, dass Starkregenereignisse zunehmen. Eine zusätzliche Belastung für Westerfeld halten wir für nicht verantwortbar. Insbesondere bei einem Höhenunterschied von knapp 20 Metern wäre ein Stauraumkanal als massiver Eingriff in Natur und Landschaft erforderlich.“

Neben dem Hochwasserschutz sieht die SPD auch erhebliche naturschutzfachliche Bedenken. Die betroffenen Flächen erfüllen wichtige Funktionen für Klima, Boden und Artenvielfalt. Vorgesehene Ausgleichsmaßnahmen können den Verlust von gewachsenen Strukturen und Lebensräumen aus Sicht der SPD nur unzureichend kompensieren – zumal solche Maßnahmen häufig erst langfristig wirken, während die Eingriffe dauerhaft sind.

Besondere Sorge bereitet der SPD zudem die langfristige Trinkwasserversorgung, vor allem mit Blick auf das neben dem Gewerbegebiet zusätzlich angedachte Wohngebiet, das in seiner Dimension der Größe eines ganzen Stadtteils entspräche. Eine solche Entwicklung würde den Wasserbedarf der Stadt deutlich erhöhen und wirft grundlegende Fragen zur nachhaltigen Versorgung auf.

„Wenn über neue Wohngebiete in dieser Größenordnung nachgedacht wird, muss von Anfang an klar sein, wie Trinkwasser langfristig gesichert werden soll – auch weil wir weniger Wasser bekommen werden“, betont Sandra Zunke, stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD Neu-Anspach. „Diese Fragen sind bislang nicht ausreichend beantwortet.“

Grundsätzlich stellt die SPD Neu-Anspach die Frage, ob es noch zeitgemäß ist, weitere großflächige Areale zu versiegeln. „Wir brauchen eine verantwortungsvolle Abwägung zwischen wirtschaftlicher Entwicklung, Wohnraumbedarf und dem Schutz von Mensch und Umwelt“, so Zunke weiter.

Die SPD fordert daher, die vorgebrachten Bedenken umfassend und transparent zu prüfen, bevor weitere Schritte unternommen werden. Dazu gehören belastbare Aussagen zu Hochwasserschutz, Wasserhaushalt, Naturschutz und den langfristigen Folgen für die Stadt. „Unsere Zurückhaltung bei der bisherigen Entscheidung war bewusst gewählt“, fasst Dr. Kulp zusammen. „Sie ist Ausdruck unserer Verantwortung gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern – insbesondere denen, die mögliche Folgen unmittelbar zu spüren bekämen.“

09.12.2025
„Mit wehenden Fahnen in den Untergang“

Nach der Haushaltsklausur des Haupt- und Finanzausschusses zeigt sich die SPD-Fraktion tief besorgt
über die finanzielle Entwicklung Neu-Anspachs. Mit den Stimmen von CDU, NBL und FWG-UBN wur-
de der Haushalt 2026 beschlossen – gegen die Stimmen von SPD und b-now bei Enthaltung der Grü-
nen.
(Update: In der Stadtverordnetenversammlung haben die Grünen zusammen mit SPD, b-now und
FDP gegen den Haushalt gestimmt.)
„Wir haben es mit einer Situation zu tun, in der schon heute feststeht, dass der Haushalt ab 2027
nicht mehr aus eigener Kraft ausgeglichen werden kann“, erklärt der SPD-Fraktionsvorsitzende Dr.
Kevin Kulp. „Der Finanzhaushalt wird ab dann nicht mehr genehmigungsfähig sein. Trotzdem lehnt
die CDU jegliche strukturelle Veränderung ab. Das ist politisch unerklärlich.“
Die SPD hatte mehrere Anträge eingebracht, die eine sofortige und nachhaltige Entlastung erzeugt
hätten – darunter eine pauschale Minderausgabe von 1,5 Prozent, die Erstellung eines Haushaltssi-
cherungskonzepts, die Streichung der zusätzlichen Ranger-Stelle aus dem Haushalt 2025 sowie die
Überführung des Jugendhauses in städtische Trägerschaft mit einem klaren, bedarfsgerechten Kon-
zept. Alle Vorschläge wurden jedoch von der CDU-Mehrheit abgelehnt.
Ein Blick in die Finanzplanung der nächsten Jahre zeigt deutlich, wie dringend grundlegende Verände-
rungen nötig wären: Schon 2026 kann die Stadt ihren Haushalt nur noch ausgleichen, indem sie die
letzten Reserven aufbraucht. Ab 2027 fehlt dann schlicht das Geld, um alle laufenden Zahlungen zu
stemmen. Die Stadt könnte ihre Kredite nicht mehr vollständig aus eigener Kraft zurückzahlen und
wichtige Investitionen nicht mehr selbst finanzieren. Dazu kommt: Die Investitionen der vergangenen
Jahre führen jetzt zu höheren jährlichen Abschreibungen – das belastet den Haushalt zusätzlich und
verschärft die Lage weiter.
„Wir reden hier nicht über theoretische Risiken“, betont Kulp. „Die Verwaltung selbst schreibt
Schwarz auf Weiß, dass der Haushalt ab 2027 nicht mehr ausgeglichen sein wird. Wer das ignoriert,
handelt nicht im Sinne der Stadt.
Statt sich dieser Realität zu stellen, hat die CDU notwendige Konsolidierungsinstrumente konsequent
abgelehnt und versucht, Wahlgeschenke zu verteilen – in einem Jahr, das klar im Zeichen der Kom-
munalwahl am 15. März 2026 steht. „Wichtige und schwierige Entscheidungen werden schlicht ver-
tagt“, sagt Dr. Kulp. „Mit Blick auf die Wahl möchte man offenbar unangenehme Wahrheiten lieber
erst nach dem 15. März aussprechen. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.“
Die SPD kündigt an, die Haushaltsentwicklung weiterhin kritisch und konstruktiv zu begleiten. „Es
geht uns nicht ums Rechtbehalten“, stellt Dr. Kulp klar. „Uns geht es darum, dass Neu-Anspach hand-
lungsfähig bleibt. Ein Haushalt, der den finanziellen Kollaps ab 2027 vorzeichnet, braucht mutige
Entscheidungen – keine Schönfärberei. Wir laden alle Fraktionen ein, diesen Weg gemeinsam zu ge-
hen. Doch dazu muss man bereit sein, Verantwortung zu übernehmen.“

20.10.2025
Programmworkshop zur Kommunalwahl 2026

Die Beteiligung an politischen Entscheidungen und am öffentlichen Leben, ist die Grundlage für eine lebendige und funktionierende Demokratie. Aus diesem Grund wird das Wahlprogramm der Neu-Anspacher SPD unter Mitwirkung möglichst vieler Wählerinnen und Wähler unserer Stadt entwickelt. Eine erster Schritt war der am 18.Oktober durchgeführte Workshop im Wanderheim am Steinchen. Dieser Workshop diente dazu, zusammen mit den von der Partei eingereichten Listenkandidaten Themen, Ideen und Anregungen zum Wahlprogramm der SPD einzuholen. Das Ziel war, ein möglichst umfassendes Meinungsbild zu schaffen, wie sich Neu-Anspacherinnen und Neu-Anspacher die Zukunft ihrer Stadt vorstellen. Daraus wird im Verlauf der nächsten Monate ein Wahlprogramm entwickelt, in dem sich möglichst viele Menschen unserer Kommune wiederfinden können. „Einen so gut strukturierten, konzentrierten und effizienten Auftakt zur Entwicklung eines Wahlprogrammes habe ich bisher noch nicht erlebt“ war das einhellige Lob der Teilnehmer.

15.09.2025
Erfolgreicher Listenparteitag

Einstimmig hat die SPD Neu-Anspach auf ihrem Parteitag am 13. September die Liste für die Kommunalwahl am 15. März 2026 verabschiedet.

Insgesamt 30 Kandidatinnen und Kandidaten – 15 Frauen und 15 Männer jeden Alters – stellen sich dann dem Votum der Wähler.

Wir freuen uns, mit Dr. Rebecca Wismeg-Kammerlander eine neue 2. Vorsitzende und mit Klaus Gerullis einen neuen Kassierer gefunden zu haben.

Wir freuen uns auf die kommenden Monate und einen fairen Wahlkampf! Weitere Infos folgen in Kürze!

Auf dem Bild die Kandidatinnen und Kandidaten der Plätze 1 bis 7 und die beiden neuen Vorstandsmitglieder.

Hintere Reihe von links nach rechts: Jan Schulze, Dr. Jonas Heiberg, Dr. Kevin Kulp, Klaus Gerullis und ChristianPersch

Vordere Reihe: Nicole Komma, Dr. Rebecca Wismeg-Kammerlander, Sandra Zunke und Annika Thimme-Frowerk

13.08.2025
Neu-Anspacher Wald – ein reiner Wirtschaftsfaktor, oder mehr?

So langsam wird es sich herumgesprochen haben, dass unser Wald, das Waldgebiet von Neu-Anspach, von der Eigenbeförsterung wieder zurück in die Hände von HessenForst wandert. Die aktuelle parlamentarische Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung hat diesen Beschluss gefasst, der zumindest für diese Legislaturperiode bindend und nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Um für zukünftige Entscheidungen rund um den Wald noch besser gerüstet zu sein, haben die Neu-Anspacher Sozialdemokraten nach entsprechender Expertise geschaut, die tragfähige Argumente sowohl gegen diese Entscheidung als auch dafür liefern kann.

Den Anfang machte am vergangenen Donnerstag ein Waldspaziergang mit der ausgebildeten Waldführerin Alexandra Eppenstein.

Auf einem lehrreichen und unterhaltsamen Rundgang auf der westlichen Seite des Stahlnhainer Grunds über den Oberen Hangweg und zurück über den Ursgrund konnte Alexandra Eppenstein den Teilnehmern sowohl den einzigen noch nahezu vollständig intakten Wald Neu-Anspachs zeigen, der noch nicht einmal 5% der gesamten Waldfläche unserer Stadt ausmacht, als auch Waldflächen, die durch intensive Bewirtschaftung in einem eher bedenkenswerten Zustand sind. An vielen Beispielen konnte die Waldführerin den Vorteil des ökologischen Ansatzes der Waldbewirtschaftung gegenüber dem ökonomischen zeigen. Den teilweise verheerenden Einfluss der rein wirtschaftlichen Nutzung des Waldes demonstrierte Frau Eppenstein an sogenannten Rückegassen, in denen Holzerntemaschinen, die Harvester, ihren effizienten Einsatz haben – effizient auf der einen Seite für den Ertrag und effizient auf der anderen Seite für die extreme Verdichtung des Waldbodens, auf dem nichts mehr wächst und in dem nichts mehr lebt, was man schön auf dem Bild sieht. Links, wo kein Fahrzeug gefahren ist, ist alles grün, der Fahrstreifen in der Mitte ist (fast) tot.

Der zweistündige Spaziergang brachte allen Teilnehmern soviel neues Wissen rund um den Wald, dass für die SPD Neu-Anspach die Notwendigkeit einer Vertiefung dieses Wissens und vor allem die Vermittlung in einer breiten Öffentlichkeit eine hohe Priorität besitzt. Unsere Wälder sind wichtige Klimaschützer, und die wollen wir uns und vor allem unseren Nachkommen erhalten.

Intensive Waldbewirtschaftung mit schwerem Gerät verdichtet den Waldboden und macht den jungen Pflanzen dasWachsen und Leben schwer.

28.05.2025
Ja zur Neuen Mitte, Nein zu einem Freiverkauf öffentlicher Flächen

Im April 2025 wurde der Stadtverordnetenversammlung überraschend eine Planung der REWE-Gruppe zur Umgestaltung der Neuen Mitte vorgelegt.
Ein derartiges Vorgehen der Stadtverwaltung, die mit einer Missachtung der bisherigen Planung einhergeht, schürt Politikverdrossenheit. Diese Planung wird maßgeblich die politischen Diskussionen der kommenden Monate, wenn nicht gar Jahre prägen.
Die Mitgliederversammlung der SPD Neu-Anspach fasst deshalb folgenden Grundsatzbeschluss:

Die SPD Neu-Anspach begrüßt es, dass nicht zuletzt auf Betreiben der SPD Fraktion in der Stadtverordnetenversammlung erste Schritte zur Bebauung und Gestaltung der Neuen Mitte unternommen werden.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Neue Mitte ein lebendiges, identitätsstiftendes städtebauliches Gesamtensemble mit hoher Funktionalität wird, das die ursprünglichen Dorfkerne ergänzt. Das Areal rund um das Feldberg-Center soll mit Leben gefüllt werden, ein Ensemble, in dem man sich gerne aufhält und auch gerne wohnt.
Eine echte Stadt benötigt ein echtes Stadtzentrum.

Die Entwicklung dieses Stadtzentrums muss sich an den Ergebnissen des auch auf Betreiben der SPD durchgeführten Architektenwettbewerbs zur Neuen Mitte orientieren. Konkret bedeutet das die Integration von ausreichend Grünflächen, kleinen Geschäftsräumen, Lokalen und Arztpraxen. Außerdem muss die Neue Mitte hinreichend öffentliche Flächen wie zum Beispiel die im Architektenwettbewerb angedachte Markthalle enthalten.

Die SPD Neu-Anspach hält einen Verbleib eines Lebensmittel-Marktes in der Neuen Mitte gerade für die Versorgung der Bevölkerung in der näheren Umgebung für zwingend erforderlich.

Wir begrüßen es, dass mit der REWE-Gruppe diesbezüglich Gespräche geführt werden. Diese Gespräche dürfen aber nicht dazu führen, dass sich die Stadt den Wünschen der REWE-Gruppe unterwirft. Es darf nicht zu einem Freiverkauf öffentlicher Flächen kommen, bei dem die Neue Mitte als Kernstück der städtischen Entwicklung Neu-Anspachs verscherbelt wird.

Eine Konzeption der Neuen Mitte, bei der außer Wohnbebauung und einem REWE-Markt keine weiteren Bestandteile aus dem Architektenwettbewerb umgesetzt werden, lehnt die SPD ab. Wir wollen eine lebendige Neue Mitte, keine Schlafstadt.

Das Bürgerhaus muss ein Bürgerhaus bleiben und darf kein Kongresszentrum werden. Einen Abriss und eine Überbauung des Bürgerhausgeländes lehnen wir ab. Ein Bürgerhaus soll allen Bürgerinnen und Bürgern zugänglich sein. Eine Privatisierung des Bürgerhauses lehnen wir ab.

Den Bau eines Bürgerhauses, das im ersten Stock über einem Einkaufsmarkt liegt und deshalb barrierefrei nicht zugänglich ist, lehnen wir ebenso ab.

Die Neue Mitte ist Treffpunkt der Bürgerschaft sowie Mittelpunkt des Vereinslebens. Deshalb fordern wir für das aktive Vereinsleben und Veranstaltungen im Bürgerhaus den Erhalt ausreichender und vor allem kostenfreier öffentlicher Parkflächen. Bei der Parkflächenkonzeption ist nicht zuletzt auf die Bedürfnisse des nahegelegenen Schulzentrums Rücksicht zu nehmen.

Die SPD Neu-Anspach lehnt die Verrechnung der aus einem Verkauf etwaiger Flächen in der Neuen Mitte erzielten Einnahmen mit dem allgemeinen Haushalt ab. Die Stadtverordnetenversammlung hat Sorge dafür zu tragen, dass erzielte Erlöse ausschließlich für die Realisierung der geplanten öffentlichen Flächen in der Neuen Mitte (z.B. der Markthalle) eingesetzt werden.

13.04.2025
SPD startet Petition „Stadtwald in Stadthand“

Hier können Sie direkt unterschreiben (bitte anklicken)

Neu-Anspach, April 2025„Unser Stadtwald ist kein Fall für die Verwaltungskostenrechnung, sondern ein Stück kommunale Verantwortung und gelebtes Engagement.“ Mit diesen Worten kündigt die SPD-Fraktion im Stadtparlament Neu-Anspach ihre neue Kampagne „Stadtwald in Stadthand“ an. Ziel ist der Erhalt der städtischen Eigenbewirtschaftung des Neu-Anspacher Stadtwaldes – und eine klare Absage an die Rückkehr zum Landesbetrieb HessenForst.

Seit 2019 bewirtschaftet Neu-Anspach den Stadtwald eigenständig. Die SPD sieht in diesem Modell eine Erfolgsgeschichte: „Unser Förster arbeitet vor Ort mit Bürgerinnen und Bürgern, Schulen, Vereinen und nicht zuletzt mit dem Verein WaldLiebe e.V. zusammen – flexibel, verantwortungsvoll und mit großem Sachverstand“, sagt der Fraktionsvorsitzende Dr. Kevin Kulp.

SPD startet Petition „Stadtwald in Stadthand“
06.03.2025
Traditionelles Heringsessen der SPD am politischen Aschermittwoch

Wieder ist ein Jahr vergangen, in dem Vereine einen enormen Beitrag für die Stadt in sportlicher, sozialverantwortlicher und kultureller Hinsicht geleistet haben.

Als Dankeschön für das ehrenamtliche Engagement hat der Ortsverein der SPD Neu-Anspach wie jedes Jahr auch 2025 am Aschermittwoch im Wanderheim am Steinchen ein Heringsessen für Vertreterinnen und Vertreter der Vereine und politischen Parteien der Stadt Neu-Anspach ausgerichtet. Ihre Arbeit „ist einer der Grundpfeiler gesellschaftlichen Zusammenhalts in unserer Stadt“, wie unser Vorsitzender Dr. Kevin Kulp in seiner Begrüßungsansprache betonte. Er konnte aus der Runde der Gäste auch die Landtagsabgeordnete Elke Barth, eine kleine Abordnung des SPD-Ortsvereins Wehrheim und einen Vertreter der lokalen Presse begrüßen.

Traditionelles Heringsessen der SPD am politischen Aschermittwoch
13.02.2025
Demokratie verteidigen! Faschismus stoppen!


Wir rufen auf, am 22.02.2025 um 17:00 Uhr vor dem Bürgerhaus in Neu-Anspach auf dem Walter-Lübcke-Platz an einer Demonstration für Demokratie und gegen Faschismus teilzunehmen.

Dazu haben die Veranstalter, unser Vorsitzender Dr. Kevin Kulp und Sascha Planz folgende Pressemitteilung zur Veröffentlichung herausgegeben:

Aufruf zur Demonstration am 22.02. in Neu-Anspach: Demokratie verteidigen! Faschismus stoppen!

Toleranz, Menschlichkeit und Demokratie sind Anfang, Weg und Ziel unseres gemeinschaftlichen Handelns! Diese Botschaft haben letztes Jahr mehr als drei Millionen Menschen in unser gemeinsames Gedächtnis geschrieben. Sie soll allen als Kompass dienen, die sich dazu berufen fühlen, unsere Interessen in den Parlamenten zu vertreten.

Seit die sogenannte Alternative für Deutschland in den Parlamenten sitzt, stellt das demokratische Parteien vor eine Herausforderung: Man muss es akzeptieren, so lange sie nicht verboten ist, sollte aber nicht mit ihr zusammenarbeiten. Im Laufe der Zeit hat sich etabliert, was Zusammenarbeit heißt: Anträge bringt man nur ein, wenn man im Vorfeld durch Verhandlungen eine Mehrheit ohne die AfD sichern konnte. Die AfD soll so keine Macht erhalten! Sie zu wählen soll keinen Unterschied machen!

Da es sich um eine zumindest in Teilen gesichert rechtsextreme Partei handelt, war dieser Konsens vor allem eine Belastung für konservative Demokratinnen und Demokraten. Es sind ihre demokratischen Möglichkeiten, die dadurch eingeschränkt sind. Ihnen sollten wir trotz möglicher Meinungsverschiedenheiten daher dankbar sein, dass dieser Weg so lange getragen hat.

Doch dieser Konsens ist jetzt beschädigt. Nicht jeder konservative Demokrat hat diese Größe. Niemand wird Friedrich Merz, Carsten Linnemann oder Jens Spahn in naher Zukunft zutrauen, nach gemeinsamen Lösungen zu suchen, wenn sie auch einfach mit der AfD ihre Ziele durchbringen können. Sie durften so handeln, wie sie gehandelt haben. Aber es hat Konsequenzen: AfD wählen macht so einen Unterschied.

Wirksamer Widerspruch hierzu kann nur aus deren eigenen Reihen kommen. Wieder sind konservative Demokratinnen und Demokraten in der Verantwortung. Wir wollen diesen Menschen beistehen! Wir wollen zusammen denen den Rücken stärken, die sich in der Union (und der FDP) für einen Kurs der demokratischen Mitte einsetzen! Lasst uns gemeinsam dafür kämpfen, dass alle demokratischen Parteien wieder gute Kompromisse für das Land erarbeiten können! Kompromisse, die unserem Grundgesetz gerecht werden. Wir stehen zusammen! Wir rufen auf:

Lasst uns die Demokratie verteidigen!
Lasst uns den Faschismus stoppen!
Am 22.02.2025 um 17:00 Uhr vor dem Bürgerhaus in Neu-Anspach auf dem Walter-Lübcke-Platz.

Sascha Planz und Dr. Kevin Kulp