Stadtentwicklung

Fläche ist ein endliches, kostbares Gut. Stadtentwicklung bedeutet für uns: 

  • Behutsames Wachsen: Vorrangig gegenüber Neubaugebieten muss zunächst die Nach- und Innenverdichtung gestärkt und das vorhandene Flächenpotential ausgeschöpft werden. Neue Vorhaben müssen sich in die umgebende Bebauung einfügen. Eine Ausweisung großer Baugebiete oder die Ausweisung vieler kleiner Baugebiete gleichzeitig lehnen wir ab. 
  • Eine bedarfs- und kapazitätsgerechte Entwicklung: Die moderate Entwicklung der Stadt sollte sich bei Gewerbe- und Wohneinheiten am Bedarf orientieren. Das geschätzte zusätzliche Verkehrsaufkommen muss vorab geprüft und eine weitere Belastung der innerörtlichen Durchgangsstraßen vermieden werden. Die städtische Infrastruktur darf nicht überfordert werden (Wasser- und Abwasserversorgung, Kindertagesstättenplätze, medizinische Versorgung, Schulen, Sportstätten, Wege, Straßen). Die Ausweisung eines neuen Baugebiets in Stadteilgröße, wie es mehrheitlich im Wenzenholz angedacht wird, sehen wir vor dem Hintergrund kritisch.

Neu denken darf nicht ausschließlich mit Neu-Bauen gleichgesetzt werden. Stadtentwicklung bedeutet nicht nur Platz für mehr Menschen zu schaffen, sondern auch die Einbindung und Weiterentwicklung der Stadt für diejenigen, die bereits hier leben.