60plus

Mit Erfahrung in die Zukunft

Das Durchschnittsalter unserer Stadt wächst stetig: Schon bald wird rund ein Viertel der Bevölkerung über 65 Jahre alt sein. Für uns ist klar: niemand darf im Alter vergessen werden. Wir setzen uns ein für:

  • Eine gute ärztliche Versorgung: Gerade fürältere Menschen ist eine gute medizinische Versorgung wichtig. Arztpraxen müssen erreichbar und verkehrstechnisch angebunden sein (siehe auch „Gesundheit“)
  • Mobilität im Alter: Seniorinnen und Senioren haben ein Recht auf Mobilität im Alter und altersgerechte Verkehrswege. Das bestehende A.M.I.N.A-Taxi, ein Anrufsammeltaxi, ist ein wichtiges Angebot in diese Richtung, das wir ausbauen wollen. Wir unterstützen darüber hinaus einen Pilotversuch für autonome Busse (siehe auch „Verkehr“).
  • Selbstbestimmtes Wohnen: Neu-Anspach soll eine Stadt sein, in der Menschen in jedem Lebensalter gut leben können – auch dann, wenn sie auf Unterstützung angewiesen sind. Wir setzen uns für die verstärkte Ausweisung von Bauflächen für bezahlbares, altersgerechtes Wohnen ein, wie es zum Beispiel in der Gustav-Heinemann-Straße geschehen ist. Wir sind offen für neue Wohnprojekte im Sinne des betreuten Wohnens, Mehrgenerationenhäuser oder für die Schaffung barrierefreier, seniorengerechter Mietwohnungen (siehe auch „Bauen“).
  • Gute Tagespflege und Pflegedienste: Eine verlässliche, wohnortnahe und bezahlbare pflegerische Versorgung ist unverzichtbar. Wir möchten es möglichst vielen Menschen ermöglichen, bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden zu leben. Zur Entlastung von pflegenden Angehörigen ist die bereits bestehende Tagespflege in der Breite Straße gut und dringend notwendig. Wir fordern die Ansiedlung weiterer vergleichbarer Angebote.
  • Alten- und Pflegeheim: Zentral ist die Errichtung eines Alten- und Pflegeheims. Das Fehlen einer solchen Einrichtung stellt für viele ältere Menschen und ihre Angehörigen eine große Herausforderung dar. In einem neuen Pflegeheim müssen die Qualität, die Würde und Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner im Vordergrund stehen – nicht alleine wirtschaftliche Interessen. Die Verhandlungen zum ehemaligen Hochtaunusstift dürfen nicht länger verschleppt, sondern müssen endlich zur Chefsache erklärt werden. Hier muss Druck auf die Bank als Eigentümerin ausgeübt werden, bis hin zur Enteignung.
  • Teilhabe am Leben in Neu-Anspach: Altern bedeutet nicht Stillstand. Wir wollen, dass Seniorinnen und Senioren aktiv am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können – durch barrierefreie Wege mit ausreichend Ruhebänken, Begegnungsorte, kulturelle Angebote und digitale Teilhabe. Wir setzen uns dafür ein, dass endlich die auf SPD-Antrag beschlossene Bürger-App eingeführt wird.
  • Ein starkes Zentrum 60plus.

Neu denken heißt für uns, alt werden in Neu-Anspach als Gewinn zu verstehen. Nur wenn ältere Menschen selbstbestimmt leben, gut versorgt sind und aktiv am gesellschaftlichen Leben teilhaben können, bleibt Neu-Anspach eine Stadt für alle Generationen.