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07.11.2019
Pressemitteilung: Solidarität mit der jüdischen Gemeinde am 9. November!

„Die Gesellschaft ist in der derzeitigen Situation dazu aufgerufen, ein Zeichen der Solidarität zu setzen“, macht der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Kevin Kulp deutlich. Am 9. November jähre sich der Tag der Reichsprogromnacht, an dem Nationalsozialisten staatlich organisierte Anschläge auf Synagogen und jüdische Geschäfte verübten, zum 81. Mal. „Zeitgleich erleben wir aber, dass Gewalt gegen jüdisches Leben in Deutschland immer noch ein Problem darstellt. Dies haben nicht zuletzt die Anschläge in Halle gezeigt“, führt Kulp weiter aus. Daher sei es den Neu-Anspacher Sozialdemokraten ein besonderes Anliegen, Solidarität mit der jüdischen Gemeinde in Deutschland, aber insbesondere auch mit der jüdischen Gemeinde in Halle zu zeigen. „Aus diesem Grund werden wir am 9. November vor dem Feldbergcenter vom 10 bis 12 Uhr Unterschriften sammeln, die diesen Anschlag in Halle verurteilen, und werden diese Unterschriftenliste an die jüdische Gemeinde in Halle senden“ berichtet der stellvertretende Ortsvereinsvorsitzende Günter Siats. Außerdem wird die SPD in diesem Zusammenhang weiße Rosen an die Passanten verteilen. „Wir haben diese Aktion aufgrund der historischen Aufgabe der Sozialdemokratie im Kampf gegen den Rechtsextremismus, aber auch aus den historischen Erfahrungen der Bundesrepublik heraus gestartet. Die Lehre aus der deutschen Geschichte muss lauten: nie wieder!“, stellt Kulp klar. „Wir rufen alle Mitbürgerinnen und Mitbürger auf, uns bei dieser Solidaritätsaktion zu unterstützen“, sagt Siats abschließend. Die Unterschriftenaktion findet zeitgleich auch in Usingen, Steinbach, Bad Homburg und Oberursel statt.