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26.09.2018
Pressemitteilung: „SPD für Eigenbeförsterung des Waldes“

Die Neu-Anspacher SPD spricht sich klar für eine Eigenbeförsterung unseres Stadtwaldes durch die Stadt Neu-Anspach aus“, teilen der Parteivorsitzende Kevin Kulp und der Fraktionsvorsitzende Dr. Jürgen Goebel mit. Nach intensiven Beratungen sei man zu dem Schluss gekommen, dass eine Eigenbeförsterung sowohl aus ökologischen als auch aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten deutlich mehr Sinn mache als eine Beförsterung durch HessenForst, wie es derzeit der Fall ist. „Mit einem eigenen Förster ist die Stadt in der Lage, den Stadtwald nach eigenen Ansprüchen forstlich, ökonomisch und ökologisch zu gestaltet“, begründet Kulp die Entscheidung. Zudem habe die Stadt Neu-Anspach im Falle der Eigenbeförsterung die alleinige Finanzhoheit über den Forstbereich. Dies führe zu mehr Transparenz über Einnahmen, Ausgaben und Umsetzung des forstlichen Konzepts der Stadt. „Wir glauben nicht, dass mit HessenForst die Qualität der forstlichen Arbeit aufrechterhalten werden kann“, führt Dr. Goebel weiter aus. Schließlich plane HessenForst die Reviergröße, die ein Förster zu betreuen hat, auf 2000ha oder mehr zu erhöhen. Zugleich wolle HessenForst die Beförsterungskosten pro Jahr um 4% erhöhen. „Damit profitiert die Stadt Neu-Anspach auch finanziell von der Einstellung eines eigenen Försters“, ist sich Goebel sicher. Positive Erfahrungen anderer Kommunen würden diese Sichtweise belegen. Weiteres Sparpotential im Falle einer Eigenbeförsterung sehen Goebel und Kulp auch durch die Chance, den Wald im Wege der Interkommunalen Zusammenarbeit mit den umliegenden Kommunen gemeinsam zu beförstern. Die Stadtverordnetenversammlung habe bei jedem ihrer Beschlüsse auch auf die haushaltspolitischen Folgen und einen verantwortungsvollen Umgang mit öffentlichen Geldern zu achten. „ Die SPD Neu-Anspach steht für eine verantwortungsvolle und solide Finanzpolitik und kann daher eine Eigenbeförsterung nur unterstützen!“, betonen Kulp und Goebel abschließend.