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09.02.2018
Pressemitteilung: „Starke Schultern können mehr tragen“

„Endlich ist die Stadt Neu-Anspach einen Schritt weiter auf die Schaffung von bezahlbaren Wohnflächen zugegangen“, freut sich der SPD-Vorsitzende Kevin Kulp. Die Stadtverordnetenversammlung hatte in ihrer jüngsten Sitzung mit den Stimmen von SPD, b-now, NBF und Linke beschlossen, große Baugrundstücke im Rahmen eines Bieterverfahrens zu veräußern und die dort erzielten Mehreinnahmen in bezahlbaren Mietwohnraum bzw. Sozialwohnungen zu investieren. „Die Wohnraumsituation in Neu-Anspach ist ein großes Problem. Nicht einmal der täglich arbeitende Durchschnittsverdiener kann in Neu-Anspach noch Eigentum erwerben oder die Mieten bezahlen, wenn überhaupt eine Mietwohnung angeboten wird“, moniert der stellvertretende Parteivorsitzende Günter Siats. Auf der anderen Seite fehle der Stadt Neu-Anspach jedoch das Geld, um solche bezahlbaren Wohnflächen zu schaffen. „Durch das Abschöpfen von entsprechenden Finanzmitteln beim Verkauf großer Bauflächen, kann dieser Engpass überwunden werden“, ist sich Kulp sicher. Der SPD-Vorsitzende hatte schon auf mehreren Gremiensitzungen der Stadt die Wohnraumsituation problematisiert. Aufgrund der klammen Kassen konnte jedoch nur wenig Geld im städtischen Haushalt bereitgestellt werden, um bspw. Belegungsrechte für Sozialwohnungen zu erwerben. „Indem wir den Reichen einen höheren Betrag abverlangen und durch die Umschichtung dieser Mittel dem Durchschnittsverdiener oder finanziell schwächeren Bevölkerungsgruppen Wohnraum in Neu-Anspach zur Verfügung stellen, erhalten wir die Attraktivität der Stadt für alle Menschen und werden der jungen Stadt zum Leben gerecht“, führt Siats weiter aus. „Dass die anderen Fraktionen im Stadtparlament bei der Lösung dieser Frage weiter auf den Markt vertrauen und einen Kaufpreis von 360€/qm als Garant für bezahlbaren Wohnraum ansehen, zeigt wie sehr sie sich von der Lebenswirklichkeit der arbeitenden Bevölkerung entfernt haben“, betont Kulp abschließend.