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05.12.2017
SPD besucht Hochtaunus-Stift

„Der Pflegenotstand ist auch in Neu-Anspach angekommen“, stellt der SPD-Vorsitzende Kevin Kulp im Anschluss an einen Besuch im örtlichen Hochtaunus-Stift fest. Anlass des Besuches war das traditionelle Weihnachtsbaumaufstellen und- schmücken vor dem ersten Adventswochenende durch den SPD-Ortsverein. Im Anschluss haben sich die Genossen das Hochtaunus-Stift unter der Führung von Heimleiterin Frau Hartmann angesehen und sind so über das Thema „Pflege“ ins Gespräch gekommen. Viele Zimmer im Hochtaunus-Stift stünden leer. Diese wolle man zwar sehr gerne belegen, doch fehle hierfür einfach das notwendige Personal. Kaum einer wollen einen Beruf im Bereich Pflege noch ergreifen. „Angesichts langer Wartelisten für einen Heimplatz in Neu-Anspach ein dramatischer Zustand“, bemerkt Kulp. „Diesen Zustand haben wir vor allem der schlechten Bezahlung und Würdigung des Pflegeberufs zu verdanken“, ergänzt der stellvertretende Parteivorsitzende Günter Siats. Die Bundesregierung sei aufgefordert, endlich bessere Bedingungen für Pflegeberufe zu schaffen. „Uns als SPD es wichtig, dass Seniorinnen und Senioren bis ins hohe Alter in Neu-Anspach leben können“, führt Kulp weiter aus. Dies gelte auch dann, wenn ein Leben alleine zuhause alters- oder krankheitsbedingt nicht mehr möglich ist. „Ein Verbleib in der Heimat darf dann nicht an Personalmangel und den dadurch fehlenden Heimplätzen scheitern!“