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08.11.2017
Stellungnahme zum 3. Bauabschnitt Westerfeld West

Die SPD-Fraktion begrüßt den auf sozialdemokratische Initiative zurückgehenden Beschluss des Bauausschusses ausdrücklich. Die Wohnraumsituation innerhalb der Stadt Neu-Anspach sowohl im Hinblick auf Grundstückspreise als auch im Hinblick auf den durchschnittlichen Mietzins. Viele Bürgerinnen und Bürger – gerade jüngere – können sich ein Leben in Neu-Anspach schlichtweg finanziell nicht mehr leisten. Eigentumerwerb in Neu-Anspach wird zum Privileg einiger weniger, ein großer Teil der Bevölkerung ist hiervon ausgeschlossen.  Verantwortungsvolle Politik heißt aus sozialdemokratischer Sicht an dieser Stelle: Gegenhalten und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Würden nun im 3. Bauabschnitt Westerfeld West erneut ausschließlich große Einfamilienhäuser mit entsprechend großen Grundstücken zugelassen, würden wir als Stadtverordnete genau das gegenteilige Signal senden: uns ist der Bedarf egal, wir sehen tatenlos zu, wie immer mehr junge Erwachsene die Stadt verlassen. Dieses Vorgehen kann auch nicht durch eine inhaltlich fragwürdige Umfrage gedeckt werden. Durch die Verkleinerung der Grundstücke und eine damit einhergehende Doppelhausreihenbebauung ermöglichen wir es Bauwilligen in Neu-Anspach zu leben, die sich ein großes Einfamilienhaus nicht hätten leisten können und sich alleine aus diesem Grunde nie auf eine Liste an Bauwilligen eingetragen hätten. Insofern freuen wir uns, dass es für diese Entwicklung eine Mehrheit gegeben hat und stimmen der Vorlage mit der Änderung durch den Bauausschuss zu.

gez. Kevin Kulp, stellv. Fraktionsvorsitzender