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28.04.2017
Pressemitteilung: Friede den Hütten, Krieg den Palästen

„Endlich konnten wir als SPD durchsetzen, mehr Wohnraum für junge Familien und Geringverdiener zu schaffen“, freut sich der Parteivorsitzende Kevin Kulp. In den Ausschussberatungen hatte eine Mehrheit dem SPD-Antrag zugestimmt, 50 % der Baufläche des dritten Bauabschnitts Westerfeld-West als bezahlbaren Wohnraum zu vermarkten. „Dies ist ein großer Fortschritt für Neu-Anspach. Schließlich sah die Vorlage ursprünglich vor, die gesamte Baufläche für Besserverdiener auszuschreiben“, betont der Fraktionsvorsitzende Prof. Dr. Jürgen Goebel. Dadurch dass nun mit entsprechenden politischen Mehrheiten, bezahlbare Wohneinheiten – beispielsweise durch kleinere Grundstücke mit niedrigeren Preisen oder Reihenhausbebauung – geschaffen würden, werde man den Bedürfnissen vieler Bürger gerecht. „Es ist doch naiv zu glauben, junge Familien könnten sich ein Haus auf einer 450 qm großen Grundstücksfläche für über 300 Euro pro Quadratmeter leisten. Dabei ist es doch vielen Neu-Anspachern wichtig, dass auch ihre Kinder in Neu-Anspach wohnen bleiben und nicht aufgrund des katastrophalen Wohnungsmarktes zum Wegzug gezwungen werden“ führt Kulp aus. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums sei Kernanliegen sozialdemokratischer Politik. Die SPD werde sich selbstverständlich auch in Zukunft für solche Projekte einsetzen. Schließlich sei es angesichts der immer prekärer werdenden Wohnraumlage soziale Aufgabe einer Kommune, Wohnraum für alle Bevölkerungsschichten anzubieten.