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08.04.2012
Kinderklinik: Natürlich Usingen

Mit Verwunderung und Augenreiben habe ich die Pressemeldungen der letzten Tage verfolgt.“ so der Neu-Anspacher SPD-Vize Thomas Pauli.

Der Bad Homburger Bürgermeister Krug hatte sich zwar für eine Kinderklinik ausgesprochen aber jegliche Beteiligung trotz der Vorteile für Bad Homburg abgelehnt. Dies widerspricht dem Solidargedanken. Solidarität bedeutet, dass die Starken den Schwachen helfen und nicht auf ihren Status pochen.

Krug hatte die Beteiligung mit dem Argument abgelehnt, dass Bad Homburg ein Viertel der Kreisumlage trägt. Bad Homburg erhält aber auch sehr viel vom Kreis zurück, wie die Bauten des Kreiskrankenhauses und der Schule mit insgesamt 243 Mio. Euro beweisen.

„Er sollte nicht vergessen, dass die restlichen 75 % der Umlage von den anderen Kommunen im Kreis getragen werden.“, meint Pauli.

Über den Standort einer eventuellen Kinderklinik oder Kinderstation ist sicherlich nicht das letzte Wort gesprochen. Bad Homburg ist durch die Nähe zu Höchst und Frankfurt gut abgedeckt. Im Usinger Land fehlt diese allerdings. Die Einrichtung einer Kinderklinik oder Kinderstation in Usingen würde den Hintertaunus aufwerten und nach Mittelhessen ausstrahlen. „Ich denke es ist an der Zeit ein Zeichen für den Hintertaunus zu setzen.“ sagt Pauli, und weiter: „Nur gemeinsam können die Hochtaunuskommunen die vielfältigen Aufgaben bewältigen.

Artikel in der Taunus Zeitung (05.04.2012)
Artikel in der Taunus Zeitung (07.04.2012)