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03.11.2010
Die „Rangefackeln“ leuchten wieder

Die „Rangefackeln“ leuchten wieder

Alte Tradition: Neu-Anspacher SPD brachte mit zehn Kindern Rüben zum Leuchten

(ek). Wer den Brauch von früher noch kannte, erinnerte sich an den typischen Geruch beim Aushöhlen der Futterrüben, vielerorts auch Dickwurz, in Anspach „Range“ genannt. Für die rund zehn Kinder war es allemal ein spannendes Erlebnis im Vereinsheim des Schäferhundevereins zusammen mit den Eltern oder Großeltern Gesichter in die ausgehöhlten Rübenköpfe zu schnitzen.

Mit dem „Rangefackel-Schnitzen“ hat die SPD Neu-Anspach am Samstagnachmittag eine alte Tradition wieder aufleben lassen, quasi als Gegenstück zu Halloween. Die Futterrüben hatte Werner Götz aus der Wetterau besorgt, auch Besenstiele und Teelichter wurden zur Verfügung gestellt.

Denn eine richtige Rangefackel wird erst aus der Rübe, wenn diese auf einen Stock gesteckt wird und eine Kerze von Innen das schaurige Gesicht zu Leuchten bringt. SPD-Vorsitzender Florian Müller hatte zusätzlich zur orangefarbenen Dickwurzversion auch noch eine Mini-Radieschenfackel hergestellt, „zwar nicht in der original Parteifarbe aber auf jeden Fall in Rot.“

Rot waren natürlich auch Glühwein und Kinderpunsch, die die Kleeblattstadt-Genossen vorbereitet hatten. Im nächsten Jahr wollen sie das „Rangefackel-Schnitzen“ auf jeden Fall wiederholen und hoffen auf noch mehr Teilnehmer. (Artikel aus dem Usinger Anzeiger vom 01.11.2010)