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06.04.2010
SPD stellt den Bürger in den Mittelpunkt

Neu-Anspach. «Der Bürger steht im Mittelpunkt unserer Handlungen» – so lautet künftig das Motto bei der Neu-Anspacher SPD. Die Genossen hatten sich jüngst zu einer Klausur eingefunden, um Themen für das anstehende Kommunalwahl-Programm zu finden.

Wie Parteichef Florian Müller gestern in einer Pressemitteilung berichtete, mangelte es seinen Parteikollegen dabei nicht an Ideen für den bevorstehenden Wahlkampf. «So fanden sich in kürzester Zeit viele neue Punkte, deren Thematisierung uns wichtig ist.» Dabei sei die «klare Handschrift der Sozialdemokratie» bei allen Vorschlägen zu erkennen. Um welche Themen es sich genau handelt, wollte Müller gestern auf Nachfrage der Taunus Zeitung nicht verraten. «Wir haben das bewusst aus der Mitteilung rausgehalten und möchten es erst später verkünden.»

Was die Ausgestaltung der einzelnen Komplexe angeht, werden nun Arbeitskreise ins Leben gerufen. Diese setzen sich zusammen aus Mitgliedern der Fraktion, des Vorstandes und der Kandidaten für die Kommunalwahl 2011.

Außerdem beschäftigten sich die SPD-Politiker mit dem, was sie in der noch laufenden Legislaturperiode – trotz ihrer Oppositionsrolle – erreicht haben. Zahlreiche Ziele aus dem Wahlprogramm 2006 seien realisiert worden, stellte dabei der stellvertretende Parteichef Jürgen Goebel fest. Er nannte in diesem Zusammenhang den Erhalt des Waldschwimmbades, den Bedarfsplan für den Brandschutz sowie die Beschlüsse für den Rathausneubau – wenn auch nicht in der Neuen Mitte, wie von der SPD favorisiert – und die Trauerhalle.

Im Bereich Soziales nannte Goebel die Verbesserung des Freizeitangebotes und der Kindergartenstruktur, die Schaffung einer ganzen Streetworker-Stelle und die Einrichtung eines Anrufsammeltaxis. Zufrieden sind die Sozialdemokraten außerdem mit der Ansiedlung weiterer Gewerbebetriebe, der Schaffung neuer Arbeitsplätze und des Wirtschaftsförderer-Postens, der «moderaten Planung» weiterer Gewerbeflächen und der Interkommunalen Zusammenarbeit. «Alles in allem eine für die SPD durchaus erfreuliche Bilanz.» pet pet (Taunus Zeitung)